Über uns
Aus der Region für die Region
Seit der Gründung vor mehr als 100 Jahren hat sich unser Unternehmen zu einem verlässlichen und kompetenten Agrar – Spezialisten entwickelt.
Ob Landwirt, Genossenschaft oder Verbraucher: unsere Kunden wissen, dass sie sich auf unser Know-how und unsere gute Beratung verlassen können.
Dank eines hochmodernen Fuhrparks sind wir in der Lage, jederzeit flexibel zu reagieren. Das garantieren auch unsere großen Lagerkapazitäten. Qualität steht dabei immer an erster Stelle.
Als mittelständisches Traditionsunternehmen sind wir fest in der Region verwurzelt und kennen unsere Kunden mit ihren spezifischen Anforderungen sehr genau. Rund 120 Mitarbeiter sind aktuell für Sie im Einsatz und stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Außerdem bieten wir jedes Jahr jungen Frauen und Männern die Möglichkeit, mit einer kaufmännischen Ausbildung in eine zukunftsträchtige Branche einzusteigen.
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Topnews
Erster Befall in Baden-Württemberg
In Baden-Württemberg ist jetzt erstmals die meldepflichtige Rebenkrankheit "Goldgelbe Vergilbung", auch Flavescence dorée genannt, nachgewiesen worden. Das Nationale Referenzlabor am JKI hat dies bestätigt. Ausgelöst wird die Krankheit durch zellwandlose Bakterien und übertragen von der Amerikanischen Rebzikade, die 2024 in Deutschland erstmals gesichtet worden war. Laut JKI müssen nun rasch Quarantänemaßnahmen ergriffen werden.
In mehreren Landkreisen in Baden-Württemberg ist die meldepflichtige Rebenkrankheit "Goldgelbe Vergilbung", auch Flavescence dorée genannt, festgestellt worden. Wie das Julius Kühn-Institut (JKI) am Mittwoch (26.11.) dazu mitteilte, hat das in der Ressortforschungseinrichtung angesiedelte "Nationale Referenzlabor für Schadorganismen der Pflanzen" frühere Befunde des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums Augustenberg von Proben verdächtiger Rebstöcke bestätigt.
Ausgelöst wird die Krankheit durch zellwandlose Bakterien, sogenannte Phytoplasmen. Als Übertrager gilt die aus Nordamerika stammende Amerikanische Rebzikade, die als invasive Art bereits hierzulande zu finden ist. Das Staatliche Weinbauinstituts Freiburg hatte es 2024 im Markgräflerland in Baden-Württemberg und damit erstmals in Deutschland nachgewiesen. Der Krankheitserreger wird in der Europäischen Union als Quarantäneschadorganismus eingestuft, wodurch laut JKI nicht nur ein Befall meldepflichtig ist, sondern auch die infizierten Rebstöcke gerodet werden müssen. Da Krankheitserreger und Überträgerinsekt nun erstmals gemeinsam in einem deutschen Weinbaugebiet aufgetreten seien, müssten die Länderbehörden dem JKI zufolge rasch Maßnahmen ergreifen, um die Ausbreitung zu verhindern.
Die molekularbiologischen Charakterisierungen im Nationalen Referenzlabor hätten Hinweise darauf gegeben, dass der Krankheitserreger über infiziertes Pflanzenmaterial nach Deutschland gelangt sein könnte. Aktuell sei aber noch unklar, ob es im deutschen Befallsgebiet der Amerikanischen Rebzikade bereits zu weiteren Infektionen gekommen sein könnte. Der Erreger ist nach Angaben des Forschungsinstituts aufgrund seines wirtschaftlichen Schadpotenzials gefürchtet, da die befallenen Weinreben zunächst vergilbte oder vorzeitig rot verfärbte Blätter ausbilden, die Fruchtentwicklung gestört wird und sie nicht mehr für die Weinproduktion geeignet sind. AgE
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Erster Befall in Baden-Württemberg
In Baden-Württemberg ist jetzt erstmals die meldepflichtige Rebenkrankheit "Goldgelbe Vergilbung", auch Flavescence dorée genannt, nachgewiesen worden. Das Nationale Referenzlabor am JKI hat dies bestätigt. Ausgelöst wird die Krankheit durch zellwandlose Bakterien und übertragen von der Amerikanischen Rebzikade, die 2024 in Deutschland erstmals gesichtet worden war. Laut JKI müssen nun rasch Quarantänemaßnahmen ergriffen werden.
In mehreren Landkreisen in Baden-Württemberg ist die meldepflichtige Rebenkrankheit "Goldgelbe Vergilbung", auch Flavescence dorée genannt, festgestellt worden. Wie das Julius Kühn-Institut (JKI) am Mittwoch (26.11.) dazu mitteilte, hat das in der Ressortforschungseinrichtung angesiedelte "Nationale Referenzlabor für Schadorganismen der Pflanzen" frühere Befunde des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums Augustenberg von Proben verdächtiger Rebstöcke bestätigt.
Ausgelöst wird die Krankheit durch zellwandlose Bakterien, sogenannte Phytoplasmen. Als Übertrager gilt die aus Nordamerika stammende Amerikanische Rebzikade, die als invasive Art bereits hierzulande zu finden ist. Das Staatliche Weinbauinstituts Freiburg hatte es 2024 im Markgräflerland in Baden-Württemberg und damit erstmals in Deutschland nachgewiesen. Der Krankheitserreger wird in der Europäischen Union als Quarantäneschadorganismus eingestuft, wodurch laut JKI nicht nur ein Befall meldepflichtig ist, sondern auch die infizierten Rebstöcke gerodet werden müssen. Da Krankheitserreger und Überträgerinsekt nun erstmals gemeinsam in einem deutschen Weinbaugebiet aufgetreten seien, müssten die Länderbehörden dem JKI zufolge rasch Maßnahmen ergreifen, um die Ausbreitung zu verhindern.
Die molekularbiologischen Charakterisierungen im Nationalen Referenzlabor hätten Hinweise darauf gegeben, dass der Krankheitserreger über infiziertes Pflanzenmaterial nach Deutschland gelangt sein könnte. Aktuell sei aber noch unklar, ob es im deutschen Befallsgebiet der Amerikanischen Rebzikade bereits zu weiteren Infektionen gekommen sein könnte. Der Erreger ist nach Angaben des Forschungsinstituts aufgrund seines wirtschaftlichen Schadpotenzials gefürchtet, da die befallenen Weinreben zunächst vergilbte oder vorzeitig rot verfärbte Blätter ausbilden, die Fruchtentwicklung gestört wird und sie nicht mehr für die Weinproduktion geeignet sind. AgE
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Erster Befall in Baden-Württemberg
In Baden-Württemberg ist jetzt erstmals die meldepflichtige Rebenkrankheit "Goldgelbe Vergilbung", auch Flavescence dorée genannt, nachgewiesen worden. Das Nationale Referenzlabor am JKI hat dies bestätigt. Ausgelöst wird die Krankheit durch zellwandlose Bakterien und übertragen von der Amerikanischen Rebzikade, die 2024 in Deutschland erstmals gesichtet worden war. Laut JKI müssen nun rasch Quarantänemaßnahmen ergriffen werden.
In mehreren Landkreisen in Baden-Württemberg ist die meldepflichtige Rebenkrankheit "Goldgelbe Vergilbung", auch Flavescence dorée genannt, festgestellt worden. Wie das Julius Kühn-Institut (JKI) am Mittwoch (26.11.) dazu mitteilte, hat das in der Ressortforschungseinrichtung angesiedelte "Nationale Referenzlabor für Schadorganismen der Pflanzen" frühere Befunde des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums Augustenberg von Proben verdächtiger Rebstöcke bestätigt.
Ausgelöst wird die Krankheit durch zellwandlose Bakterien, sogenannte Phytoplasmen. Als Übertrager gilt die aus Nordamerika stammende Amerikanische Rebzikade, die als invasive Art bereits hierzulande zu finden ist. Das Staatliche Weinbauinstituts Freiburg hatte es 2024 im Markgräflerland in Baden-Württemberg und damit erstmals in Deutschland nachgewiesen. Der Krankheitserreger wird in der Europäischen Union als Quarantäneschadorganismus eingestuft, wodurch laut JKI nicht nur ein Befall meldepflichtig ist, sondern auch die infizierten Rebstöcke gerodet werden müssen. Da Krankheitserreger und Überträgerinsekt nun erstmals gemeinsam in einem deutschen Weinbaugebiet aufgetreten seien, müssten die Länderbehörden dem JKI zufolge rasch Maßnahmen ergreifen, um die Ausbreitung zu verhindern.
Die molekularbiologischen Charakterisierungen im Nationalen Referenzlabor hätten Hinweise darauf gegeben, dass der Krankheitserreger über infiziertes Pflanzenmaterial nach Deutschland gelangt sein könnte. Aktuell sei aber noch unklar, ob es im deutschen Befallsgebiet der Amerikanischen Rebzikade bereits zu weiteren Infektionen gekommen sein könnte. Der Erreger ist nach Angaben des Forschungsinstituts aufgrund seines wirtschaftlichen Schadpotenzials gefürchtet, da die befallenen Weinreben zunächst vergilbte oder vorzeitig rot verfärbte Blätter ausbilden, die Fruchtentwicklung gestört wird und sie nicht mehr für die Weinproduktion geeignet sind. AgE


